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Kraut und Ruam und ein Baum mit Freiheitsansprüchen?


Dort wo „Kraut und Ruam“ beisammen sind, so meint es der österreichische Dialekt, dort ist alles mit allem irgendwie vermischt, es herrscht ein unsortiertes Chaos, ja ein richtig buntes Durcheinander könnte man sagen! Wir waren nicht zwangsweise ChaotInnen, die im wilden Durcheinander zu einander fanden, aber als wir den Kulturverein „Kraut und Ruam“ gründeten, waren wir doch ein chaotisches Grüppchen bestehend aus außergewöhnlichen, farbenfrohen und hochmotivierten Persönlichkeiten! Der bunte Haufen der sich 2010 aus etwa 10 ambitionierten FestivalgeherInnen und MusikliebhaberInnen zusammentat, hatte zum Ziel, Musikveranstaltungen verschiedenster Genres auf die Beine zu stellen - einfach aus der Freude am Veranstalten und mit der Absicht, rauschende unvergessliche Feste zu feiern. Entstanden sind so in den letzten paar Jahren unserer Existenz als Kulturverein etliche elektronische Musikveranstaltungen, Konzerte und ein Kabarett. Schon von Anfang an war in unseren Köpfen eine Vision, die Vision, ein eigenes Festival in einem gemütlichem, friedlichem und kleinen Rahmen zu veranstalten, sich tolle Bands einzuladen und damit auch noch dem einen oder der anderen weniger bekannten KünstlerIn aus der Umgebung eine Bühne zu bieten. Auch sollte das Openair natürlich unseren Gästen Spaß bereiten, Menschen sollen einander kennenlernen, Neues lernen und miteinander spielen. Eine friedvolle Atmosphäre und abwechslungsreiches Programm sollten für ein entspanntes, bereicherndes Wochenende sorgen - und das auch noch ohne unsere Umwelt übermäßig zu belasten. Diese Vision haben wir im August 2012 dann auch gemeinsam in Form des FreeTree-Openairs realisiert und das erste Mal zwei Tage lang, mit unseren Gästen und HelferInnen gefeiert, getanzt und der Musik gelauscht. Das entstandene Free Tree Openair wird von uns unbezahlt in Ehrenamt als Kulturarbeit betrieben und strebt keine Gewinngenerierung zum Zweck der eigenen Bereicherung an. Im Gegenteil, wir versuchen trotz hoher Kosten auf eine faire und leistbare Preisgestaltung zu achten. Möglich ist dies durch die zahlreichen HelferInnen und unsere BesucherInnen die solch ein Projekt erst realisierbar machen, wofür an dieser Stelle einmal herzlich gedankt sein muss! Woher der Name des Openairs kommt wissen wir zwar, jedoch haben wir diesen noch nicht durchgehend philosophisch ergründet. Inwiefern also der Baum in Mitten des Openairgeländes ein Freiheitsbestreben hat und ob dieser eine Freude daran empfindet würde wenn dies gefeiert wird, wissen wir nicht. Legen wir die Grenze und die Ausprägung des Freiheitsdranges, des unbeweglichen, großen Baumes, auf das Leben selbst, so zelebrieren wir dieses! Wir, der Kulturverein Kraut und Ruam, der sich auch nicht scheut vor neuen Leuten und ruhig wachsen darf an kreativen Köpfen, wünschen euch viel Spaß und Freude auf dem FreeTreeOpenair!